~/xmrdojo/datenschutz/Datenschutz

Kurzfassung: Kein JavaScript, keine Cookies, kein Fingerprinting, keine Drittanbieter, keine Weitergabe. Der Webserver schreibt anonymisierte Zugriffslogs, die nach 14 Tagen automatisch gelöscht werden. Langfristig aufbewahrt werden ausschließlich aggregierte Summenzahlen ohne jeden Personenbezug.

Was geloggt wird #

Beim Abruf einer Seite schreibt der Webserver eine Logzeile mit:

  • IP-Adresse, anonymisiert: Bei IPv4 wird das letzte Oktett bereits beim Schreiben genullt (203.0.113.42203.0.113.0), bei IPv6 wird auf das Präfix gekürzt. Die vollständige Adresse wird für Statistiken zu keinem Zeitpunkt gespeichert.
  • Zeitpunkt des Abrufs
  • angefragte Seite und HTTP-Statuscode
  • Referrer und Browser-Kennung (User-Agent), sofern der Browser sie sendet

Das ist die zuständige Konfiguration im Webserver, wörtlich:

nginx — IP-Anonymisierung beim Schreiben
map $remote_addr $ip_anon {
    ~(?P<ip>\d+\.\d+\.\d+)\.    $ip.0;
    ~(?P<ip6>[^:]+:[^:]+):      $ip6::;
    default                     0.0.0.0;
}

log_format anonymized '$ip_anon - - [$time_local] '
                      '"$request" $status $body_bytes_sent '
                      '"$http_referer" "$http_user_agent"';

Wie lange #

Die Logs rotieren täglich und werden nach 14 Tagen endgültig gelöscht:

logrotate — automatische Löschung
/var/log/nginx/xmrdojo-*.log {
    daily
    rotate 14
    compress
    missingok
    notifempty
}

Wie ausgewertet wird #

Die anonymisierten Logs werden serverseitig mit GoAccess aggregiert, um zu sehen, welche Artikel gelesen werden und woher Besucher kommen. Dauerhaft gespeichert werden dabei nur Summenzähler (etwa: „Artikel X wurde n-mal abgerufen"), keine Einzelzugriffe. Im Browser der Besucher läuft dafür nichts: kein Analytics-Script, kein Zählpixel, kein Cookie.

Warum überhaupt: Ohne jede Rückmeldung schreibt man ins Leere. Die Auswertung beantwortet genau eine Frage: welche Artikel gelesen werden und welche niemanden interessieren. So fließt die Zeit in die Themen, die tatsächlich gebraucht werden. Nicht ausgewertet wird, wer du bist, was du sonst tust oder wie du dich verhältst. Wir zählen Texte, nicht Menschen.

Tor / .onion #

Für den Onion-Service gilt dasselbe Verfahren, mit einem Unterschied: Anfragen erreichen den Webserver dort prinzipbedingt nur über den lokalen Tor-Prozess. Als Absenderadresse steht im Log ausnahmslos 127.0.0.1, die Adresse des Besuchers kennt der Server nie.

Grenzen der Transparenz #

Vollständige Ehrlichkeit heißt auch, die Grenzen zu nennen: Auf Netzwerkebene sieht der Hosting-Anbieter, wie bei jedem Hosting, Verbindungsmetadaten (wer sich wann mit dem Server verbindet). Das liegt außerhalb unserer Kontrolle. Wer auch das ausschließen will, nutzt die .onion-Adresse (siehe Footer) über den Tor Browser, dann endet die Sichtbarkeit an den Tor-Knoten.

Fragen? Wenn dir hier etwas unklar ist oder du eine Lücke siehst: Kontakt. Verbesserungsvorschläge zu dieser Seite sind ausdrücklich willkommen.